Auszeichnungen

Jährlich zeichnet die Stiftung Seminare oder Wissenschaftliche Arbeiten aus, die thematisch den Bereichen Berufliche Vorsorge gewidmet sind.

Jährlich prämiert die Stiftung Eigenverantwortung in der beruflichen Vorsorge herausragende Diplomarbeiten. Geehrt werden Personen für ihre innovativen Diplomarbeiten, die einen Beitrag leisten zur Stützung der eigenverantwortlichen, dezentralen Milizführung in der 2. Säule. Weiter hat die Stiftung auch schon einen Award für ausgezeichnete Kommunikation vergeben.

2018

Ralph Büchi: «Mobile Business in der beruflichen Vorsorge»

Ralph Büchi erhielt die Auszeichnung des Stiftung Eigenverantwortung für seine Diplomarbeit, die er in seiner Ausbildung zum eidg. dipl. Pensionskassenleiter verfasst hat. Ralph Büchi befasste sich in seiner Arbeit mit dem Thema „Mobile Business in der beruflichen Vorsorge“. Hanspeter Konrad, Präsident der Stiftung Eigenverantwortung, meinte in seiner Laudatio anlässlich der Preisübergabe, dass der Autor nicht nur die theoretischen Hintergründe detailliert aufarbeite, sondern auch einen Prototyp einer zentralen Mobile-Anwendung erarbeitet habe, die einen Mehrwert für Versicherte und Vorsorgeeinrichtung bringen kann.

2017

Henriette Rietmann: «Wieviel Individualisierung verträgt die berufliche Vorsorge al kollektive Sozialversicherung?»

Henriette Rietmann erhalt 2017 den Preis der Stiftung Eigenverantwortung für ihre Diplomarbeit zum Thema „Wieviel Individualisierung verträgt die berufliche Vorsorge al kollektive Sozialversicherung?“ Die Autorin meint in ihrem Schlusswort, jede Individualisierung, welche die berufliche Vorsorge dem Sparen im Sinne einer Selbstvorsorge nach Säule 3a näher bringt, gefährdet den Sinn – Sicherung der Einkommen zusammen mit den Leistungen der 1. Säule zur Fortführung der Lebensweise in angemessener Weise – und Zweck – System des Zwangssparens mit Elementen der Risikoverteilung – dieses Sozialversicherungszweigs.

2016

Andy Schmelzer: «Case Management: Lohnt sich ein Engagement für autonome Vorsorgeeinrichtungen?»

Andy Schmelzer hiess der Preisträger 2016. Er schrieb eine Diplomarbeit zum Thema «Case Management: Lohnt sich ein Engagement für autonome Vorsorgeeinrichtungen?»

2015

Matthias Hildebrandt: «Strategien zur langfristigen Förderung und Erhaltung der finanziellen Stabilität von Vorsorgeeinrichtungen»

Matthias Hildebrandt wurde für seine Diplomarbeit «Strategien zur langfristigen Förderung und Erhaltung der finanziellen Stabilität von Vorsorgeeinrichtungen» mit dem Preis der Stiftung Eigenverantwortung ausgezeichnet.

2014

Verleihung des Awards für Kommunikation

Ausgezeichnet wurden Pensionskassen, die vorbildlich mit ihren Versicherten kommunizieren. Die Award-Verleihung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Pensionskassenverband ASIP, dem VPS-Verlag und der Handelszeitung. Die Vorsorge RUAG, die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) sowie die Previs Personalvorsorgestiftung Service Public wurden im Rahmen der Fachmesse 2. Säule mit dem Kommunikationsaward für Pensionskassen ausgezeichnet. Der Award wurde in den drei Kategorien kleine/mittlere Pensionskassen, grosse Pensionskassen und Sammeleinrichtungen vergeben. Ausgezeichnet wurden damit Pensionskassen, die in hervorragender Weise ihre Versicherten informieren und die entsprechende Kommunikation auf vorbildliche Weise gestalten. Bei den kleinen und mittleren Pensionskassen belegten die ABB-Ergänzungsversicherung und die Pensionskasse der Zürcher Kantonalbank (ZKB) die Plätze zwei und drei. Bei den grossen Pensionskassen sind die Sulzer Vorsorgeeinrichtung (SVE) sowie die PUBLICA Pensionskasse des Bundes auf den Ehrenplätzen. Die ASGA Pensionskasse und der Sozialfonds Pensionskasse in Liechtenstein ergänzen das Siegerpodest bei den Sammeleinrichtungen. Insgesamt haben sich über 30 Pensionskassen an der Ausschreibung beteiligt.

2014

Drei Diplomarbeiten ausgezeichnet


Juan Carlos Fernandez, Thomas Schneider und Andreas Studer hiessen die Preisträger der Stiftung Eigenverantwortung. Geehrt wurden sie für ihre innovativen Diplomarbeiten, die sie einreichten, um das Diplom des eidgenössisch diplomierten Pensionskassenleiters zu erlangen. Andreas Studer (Bild links) untersuchte in seiner Arbeit Aspekte der Zusammenführung zweier Personalvorsorgestiftungen in einem KMU-Umfeld. In seinem Fazit kam er zum Schluss, dass der Vorgang machbar, aber sehr anspruchsvoll und zeitintensiv sei. Die Zusammenführung bringe Vor- und Nachteile, wobei erstere in seinem Beispiel überwiegen. In seiner Diplomarbeit befasste sich Juan Carlos Fernandez (Bild Mitte) mit überobligatorischen Vorsorgeleistungen als wichtiges Gestaltungselement der Personalpolitik für Arbeitgeber. Dabei stellte er fest, dass es geeignetere Instrumente als die überobligatorischen Vorsorgeleistungen gebe, um jüngere Mitarbeiter zu rekrutieren und sie längerfristig ans Unternehmen zu binden. Thomas Schneider befasste sich in seiner Arbeit mit den Grenzen der Vergleichbarkeit von Pensionskassen. Die Jahresrechnung – so seine wichtigste Erkenntnis – reiche nicht aus, um die Pensionskassen miteinander zu vergleichen. Die langfristige Entwicklung einer Pensionskasse sei damit nicht absehbar.